Sonnabend gewinnt Hitzeschlacht
Drei Medaillen für Sportfreunde bei der Deutschen Badminton-Meisterschaft
Von Dennis Lendeckel
WORMS. Neben der spielerischen Klasse war vor allem Hitzeresistenz bei der Deutschen Meisterschaft im Badminton O 35 gefragt. In der enorm aufgewärmten Halle schwitzten auch fünf Aktive des SC Salzgitter Sportfreunde.
Unter den anstrengenden Voraussetzungen zollte das selbst auferlegte Mammutprogramm von Fred Fiebig schnell seinen Tribut. In der Altersklasse O 45 startete der Broistedter sowohl im Einzel als auch im Doppel und Mixed.
Trotz starker Gegenwehr schied Fiebig im Einzel in der ersten Runde aus. Im Doppel traf er mit Dirk Weiner gleich zum Auftakt auf die späteren Deutschen Meister. Zwar gewannen Fiebig/Weiner den ersten Satz mit tollen Ballwechseln, doch dann brachten die Gegner ihre Stärken viel besser zur Geltung und entschieden die nächsten beiden Sätze für sich.
Auch im gemischten Doppel reichte es für Fiebig an der Seite seiner Partnerin Christa Sprotte nicht zum Einzug in die zweite Runde.
Bis ins Halbfinale schaffte es in der O 60 Erik Jelby im Doppel. Dort war dann gegen die späteren Meister Endstation. Immerhin war Bronze ein angenehmes Trostpflaster, nachdem im Einzel in der zweiten Runde Endstation war.
Dieses Schicksal teilte Helmut Huch, der ebenfalls in zwei Sätzen das Nachsehen hatte. Im Doppel schied Huch schon in der ersten Runde aus.
Die intensive Vorbereitung zahlte sich hingegen für Wolfgang Sonnabend in der Altersklasse O 55 aus. Im Einzel zog Sonnabend bis ins Viertelfinale ein, das er in drei Sätzen knapp verlor. Im Doppel gelang ihm mit Adam Kulinski aus Cloppenburg sogar der Sprung ins Finale. Im ersten Satz knüpften beide an die überragende Leistung des Halbfinales an, verloren jedoch in der Verlängerung mit 22:24. Im zweiten Satz hatten sie ihren Gegnern dann nichts mehr entgegenzusetzen.
Im Mixed ließ Sonnabend der Doppel-Silbermedaille noch die goldene folgen. Im Viertelfinale schaltete der Lebenstedter mit seiner Spielpartnerin Edeltraud Schmidt die haushohen Favoriten aus. Den eingeschlagenen Erfolgskurs verließ das routinierte Tandem bis zum Endspiel nicht mehr und strahlte überglücklich mit der Goldmedaille um den Hals vom Siegerpodest.





